LAMENTO media synopsis director’s statement cast director production press credits
ein Film von Jöns Jönsson
director’s statement

Am Anfang hatte ich die Idee von einer Frau, deren Tocher durch Selbstmord gestorben ist. Diese Mutter schafft es, für Ihre Umwelt oft nicht nachvollziehbar, mit dieser Trauer auf einer ziemlich rationalen Ebene klarzukommen. Den Alltag meistert sie für sich und schafft es dabei, die Frage der„Schuld“ erfolgreich auszuklammern. Man könnte fast meinen, sie macht alles richtig. Sie kann noch lächeln, ja sogar lachen, lieben und in jeglicher Situation sozial funktionieren. Aber damit die Emotionen mit der Schuld und der Scham nicht einstürzen, muss sie ihre Wunde pflegen und vor dem Außen schützen. Sonst wird es eine physische Angelegenheit. Mit der Heldin von Lamento muss man sich nicht identifizieren. Vielmehr erhoffe ich mir, dass der Zuschauer durch die Begegnung mit Magdalena eine zunehmende Intimität aufbauen und verspüren wird.

At first I had the idea of a woman whose daughter died by suicide. This mother manages to cope with this grief on a fairly rational level - often incomprehensible for her environment. She ma- sters her everyday life and manages to successfully exclude the question of “guilt”. One might almost think she does everything right. She can still smile, even laugh, love, and manage any social situation. But in order to not let the emotions of guilt and shame vanish, she must maintain her wound and protect it from the outside. Otherwise it will be a physical matter. We don‘t need to identify ourselves with the heroine of Lamento. Rather, I hope that the audience will build and feel an increasing intimacy by meeting with Magdalena.

Jöns Jönsson

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